02.05.2018

Messdienerfahrt nach Altenberg 2018

Kategorie: Propsteipfarrei, St. Markus
PropsteipfarreiSt. Markus

Eine besondere Ehre wurde den Messdiener von St. Markus Essen-Bredeney erteilt. Unsere Messdiener erhielten als eine von drei Gruppen stellvertretend für über 2500 Jugendliche im Hochamt das Altenberger Licht aus den Händen des Kölners Diözesanjugend-Seelsorger Tobias Schwaderlapp.

Unsere Messdiener waren vom Samstag, dem  28. April bis Dienstag, dem 01. Mai 2018 tradionell nach Altenberg gefahren.

Am Montagabend eröffnete Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp ein vielseitiges Programm. Stationen, wie das Labyrinth, der Leuchtturm, Tanz und Bibliolog oder Gesprächsrunden, dienten dazu den Standort im Leben und im Glauben zu ermitteln. Im Labyrinth fragt man sich: „Wo stehe ich?“, „Welchen Weg soll ich nehmen?“

Der Höhepunkt war die Entzündung des Altenberger Lichts an der Osterkerze im Dom. Die Fackel wurde in diesem Jahr in der Vigil um Mitternacht entzündet. Die tolle Atmosphäre, die durch die verschieden farbigen Lichter nochmal hervorgehoben wurde, ließen diese Feier in einem einzigartigen und unvergesslichen Bild erscheinen. Die Entzündung des Lichts, an der Scheide zwischen Tag und Nacht war für jeden ein ganz besonderer Moment.

„Was ist unser Standort aus dem Glauben heraus?“, fragt Schwaderlapp zu Beginn seiner Predigt. Er verweist auf die Lesung aus dem Alten Testament. Der im Tempel schlafende Samuel erkennt erst im dritten Anlauf, dass Gott ihn bei seinem Namen gerufen hat.

So geht es oft uns Menschen. Auch wir werden von Gott beim Namen gerufen. Schon in der Taufe wird unser Name ausgesprochen. Gott spricht uns gezielt an, er ruft uns beim Namen und verbindet auf diese Weise eine enge Freundschaft mit uns. Unsere Namen sind nicht egal, nein, jeder Name bringt eine eigene Geschichte mit sich. Gott liebt unsere Geschichte und damit auch uns.

Am Dienstag wurde um 10 Uhr die festliche Aussendungsmesse im bis auf den letzten Platz besetzten Altenberger Dom gefeiert. Pfarrer Schwaderlapp schilderte einen Brückenbau, der von zwei Seiten aus begann, in der Mitte aber aneinander vorbeiging. Anders als diese Brücke, kommen die Brücken, die Gott baut, an.  Aber glauben wir Menschen auch an diese Brücke? In verschiedenen Situationen fragen Menschen sehnsuchtsvoll, manchmal frustriert oder leidend: „Gott, wo bist du?“ In dieser Frage steckt eine tiefe Sehnsucht nach jemandem, der bei einem ist, der einem in schwierigen Situationen behilflich ist, vielleicht gerade dann, wenn ich ihn nicht erlebe oder nicht spüren kann. Es ist eine Sehnsucht, mit Blick auf die Welt, die fragt: „War es das jetzt schon?“ Die Menschen wollen immer mehr, die Menschen geben sich nicht mit dem Gegebenen zufrieden, sie streben nach einem nie aufhörenden Glück. „Wir wollen die Fülle des Glücks“, erläutert Schwaderlapp. Diese Sehnsucht verweist uns auf Gott. Diese Sehnsucht hat uns Gott selber gegeben.

Glauben hat mit Frieden und Zufriedenheit zu tun und so ist es ein Frieden, von Gott angesprochen zu werden und von ihm das Versprechen zu erhalten, dass die Sehnsucht erfüllt wird. Wir können zufrieden sein, weil Gott bei uns ist.

Das Altenberger Licht ist ein mächtiges Licht der Sehnsucht, das mit seinem Feuer der Hoffnung, der Liebe und der Freundschaft die ganze Welt entflammen kann.

Eine besondere Ehre wurde den Messdiener von St. Markus Essen-Bredeney erteilt. Unsere Messdiener erhielten als eine von drei Gruppen  stellvertretend  für über 2500 Jugendliche im Hochamt das Altenberger Licht aus den Händen des Kölners Diözesanjugend-Seelsorger Tobias Schwaderlapp. Gerade unsere Messdiener sind seid vielen Jahren immer beim Altenbergerlicht anwesend und bringen das Friedenslicht nach Essen.

In einer feierlichen und gut besuchten Maiandacht am Dienstagabend in St. Markus brachten die Messdiener das Altenberger Licht in die St. Markuskirche. Dort steht es direkt vor der Mutter Gottes.

Wir sind sehr dankbar, das wir eine lebendige und aktive Messdienerschaft in St. Markus haben. Unterstützt wurden die Messdiener vor Ort in Altenberg von einigen Eltern und Herrn Pastor Michael Niekämper.

Die Aussendungsfeier wurde durch das DOMRADIO Köln live im Internet übertragen und kann aktuell über die Mediathek angesehen werden. Die Ehrung unserer Messdiener beginnt bei 01:45:00.