St. Ludgerus zu Gast bei Maria
Wie bereits seit über 300 Jahren pflegten die katholischen Christen der St. Ludgeruspfarrei am letzten Sonntag die gute alte sitte der Wallfahrt zur Maria von Neviges, der "Königin des Friedens". Das Leitwort der diesjärigen Pilger, die sich zu Fuß, mit dem Rad und auch mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln auf den Weg gemacht hatten lautete: Berufen zur hoffnung - den Frieden finden. Die Hoffnung auf einigermaßen trockenes Wetter schien einige Radpilger in der Nacht zum sonntag verlassen zu haben, so machten sich um 8 Uhr drei wackere Radler mit dem Segen von Propst Kronenberg auf den Weg. Die Fußgruppe war da schon eine Stunde unterwegs. Pünktlich zum Beginn hatte allerdings der Regen aufgehört und die Wolkendecke riss auf, so dass alle Pilger trockenen Fußes ihr Ziel erreichten. Bei der festlichen Wallfahrtsmesse im Mariendom, die musikalisch von den Chören aus Werden, Fischlaken und Heidhausen unter der Leitung von Andreas Kempin und vom Werdener Blassorchester unter der Leitung von Ralph Rüegg gestaltet wurde, war für alle etwas dabei: hohe Liturgie für die Erwachsenen und ein begleitender Kinderwortgottesdienst in der Unterkirche. Pater Dr. Jörg Gabriel hilet die Predigt zum Wallfahrtsmotto. Anschließend konnte sich die ganze Gemeinde dann bei Salaten und Frikadellen, Brötchen und Kuchen stärken. Maria Hagedorn-Post hatte mit ihrem Team eine kleine Revolution losgetreten: Diesmal gab es keine Erbsensuppe. Wie in jedem Jahr fand das freie Singen mit Gitarrenspiel von Gaby Bury und Birgit Paeger auf dem Vorplatz des Domes großen Anklang, auch Passanten und Pilger, die nicht aus der Abteistadt stammten, sangen kräftig mit. Den würdigen Abschluss der Pilgerfahrt bildete dann der von Dr. Klaus-Peter Lindow gestaltete Kreuzweg zu dem noch etwa 30 Pilger ausgeharrt hatten. Am Ende schloss Propst Johannes Kronenberg die Wallfahrt, dankte allen, die zum Gelingen beigetragen hatten und lud bereits für die Wallfahrt im kommenden Jahr am Sonntag vor den Sommerferien ein. Zumindest was das Wetter angeht, haben sicherlich alle Pilger im Sinne des Leitwortes ihren "Frieden" gefunden, es blieb trocken.
G. Lauenburger






























































