St. Benedikt
Das neue Auto
Pater Metzger in Imbuho

Team Weltkirche

Team Weltkirche  ( vormals „Freunde für Nairobi“)

Partnergemeinde St. Benedikt, Nairobi in Kenia

Ergänzend zum letzten Artikel „Team Weltkirche“ in der Ausgabe  „Die Brücke“ nachstehend weitere Informationen.

Das Projekt St. Maurus ( St. Maurus ist ein Gemeindeteil der Pfarre St. Benedikt) im Slum Gebiet Mathare Valley wurde unserer Gemeinde anlässlich des 25 jährigen Partnerschaftsjubiläums zu St. Benedikt im Jahre 2006 vorgestellt. Geplant war der Neubau eines Gebäudes, genutzt als Kirche mit Räumen für die Katechese und einen Kindergarten für behinderte Kinder.

Alle Bemühungen, dieses Projekt auch tatsächlich zu realisieren scheiterten an diversen Schwierigkeiten. In der Hauptsache waren dies ungeklärte Grundstücksfragen / Besitzverhältnisse, Schwierigkeiten bei der Planung vor Ort, Einhaltung der geplanten Kosten und nicht zuletzt das Fehlen einer geeigneten Person vor Ort, die sich der Umsetzung des Projektes annimmt bezügl. aller Kontrollen auf die sich der Missionsprokurator der Abtei Münsterschwarzach vorbehaltlos verlassen kann. Alle diese  Punkte waren nicht erfüllt, so dass sich der Missionsprokurator gezwungen sah, keine weiteren Maßnahmen mehr zu unterstützen.

Mit der finanziellen Unterstützung zur Anschaffung von Rollstühlen für behinderte Kinder + Jugendliche in St. Maurus und der Anschaffung eines Pkw konnten wir trotz aller Schwierigkeiten einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation vor Ort leisten.

Unsere Hoffnung, mit Pater Winfried Yego OSB, der in Deutschland studierte und den wir anlässlich des Jubiläums zu unserer Partnergemeinde auch persönlich kennenlernten, und der Ende 2012 als Kaplan nach St. Benedikt kam, nun Fortschritte im Kontakt zu unserer Partnergemeinde St. Benedikt und der Umsetzung von Projekten vor Ort zu erreichen, erfüllten sich leider nicht. Pater W. Yego wurde bereits nach etwas mehr als einem Jahr  wieder in das Kloster Tigoni versetzt, um dort als Novizenmeister tätig zu sein. Was wir bezeichnen würden als ..er hatte das falsche Parteibuch..Vor Ort war es so, dass der Abt des Klosters einen Priester  ..aus seinem Stamm..  als Kaplan an St. Benedikt haben wollte ( so berichtet von Pater W. Yego)

Auch der Pfarrer an St. Benedikt, mit dem wir in Kontakt waren, ist nicht mehr in seinem Amt. Traditionell stellt das Kloster Tigoni die Priester  u.a. an  St. Benedikt.. Der Missionsprokurator der Abtei Münsterschwarzach informierte uns, dass auch für ihn die Zusammenarbeit mit Verantwortlichen vor Ort nicht zufriedenstellend ist und man daher eher zurückhaltend mit Projekten vor Ort ist.

 So kam es zu den Überlegungen und der Entscheidung, den seit mehr als 7 Jahren „geparkten“ größeren Spendenbetrag anderweitig sinnvoll einzusetzen.

Pfarrei Imbuho in Mozambique

Die in mehreren Bürgerkriegen zerstörte Pfarrei soll nach dem Wunsch der Christen vor Ort  und des Bischofs wieder aufgebaut werden, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Gottesdienste wieder in einer Kirche und nicht unter freiem Himmel bzw. in den Trümmern der alten Kirche zu feiern.

Neben einer Kirche geht es auch um den Wiederaufbau von Kindergarten, Schwestern- und Pfarrhaus.

Nähere Einzelheiten hierzu können den Briefen von Pater Witmar Metzger, OSB vom 9.11.2014, 12.12.2014 und 3.4.2015 ( siehe Anlagen) entnommen werden.

Die in Mozambique tätigen Missionsbenediktiner stammen aus der Abtei Ndanda  in Tansania, nahe der Grenze zwischen beiden Ländern. So überlegen und prüfen die Benediktiner aus Tanzania  - entsprechend dem beigefügten Artikel „Über die Brücke der Einheit“, ob sie nicht auch eine Klostergründung in Mozambique anstreben.

Deshalb wollen auch wir sie und die Christen der Pfarrei Imbuho auf ihrem Weg durch unsere Gebete und Spenden unterstützen.

Ansprechpartner: Hildegard Scholten

Brief Pater Metzger 9.11.2014

Brief Pater Metzger 12.12.2014

Brief Pater Metzger 3.4.2015

Brücke der Einheit

Spendenkonto: IBAN: DE52 3605 0105 3001 5663 75  Pfarrgemeinde St. Ludgerus Team Weltkirche.